Was ist Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)?

Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) zielt darauf ab, die Gesundheit der Mitarbeiter zu fördern und deren Ressourcen zu stärken sowie gleichsam organisatorische Rahmenbedingungen zu schaffen, in denen gesundes Arbeiten möglich ist. BGM geht davon aus, dass sowohl die Gesundheit der Mitarbeiter, als auch die Arbeitsbedingungen einen nachhaltigen Einfluss auf die Produktivität des Unternehmens haben.
 
BGM unterteilt sich in zwei Bereiche: Zum einen in die Verhaltensprävention, die darauf ausgerichtet ist, das gesundheitsbewusste Verhalten der Mitarbeiter zu fördern. Im Kern geht es um die Frage, welchen Einfluss der Lebensstil des Mitarbeiters auf dessen Gesundheit und Leistungsfähigkeit nach sich zieht. Experten sind sich einig, dass sich der überwiegende Teil der Zivilisationskrankheiten - speziell Herzkreislauf- und Stoffwechselkrankheiten sowie Erkrankungen des Bewegungsapparates - durch einen gesunden Lebensstil im Sinne von ausreichend Bewegung, ausgewogener Ernährung und gezielter Entspannung um bis zu 80% vermeiden ließen. Das „BAuA“ (Bundesamt für Arbeitssicherheit und Arbeitsschutz) geht davon aus, dass sich 30 bis 40% der Fehlzeiten durch entsprechende betriebliche Präventionsprogramme vermeiden ließen.
 
Die Verhältnisprävention befasst sich hingegen mit der Frage, welche Auswirkungen arbeitstechnische, organisatorische und soziale Bedingungen des Arbeitslebens auf die Gesundheit des Mitarbeiters haben, beispielsweise wie sich chronischer Stress, die Qualität der Führung oder eine wertschätzende Unternehmenskultur auf die Gesundheit der Mitarbeiter und Produktivität als Gesamtes auswirkt.
 
 
 
 

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