MEMA-Netzwerk zu Gast bei Hessler Armaturen
Das Kompetenznetzwerk MEMA (Netzwerk emsländischer Metall- und Maschinenbaubetriebe) war am 1.September 2010 zu Gast bei der Hessler Armaturen GmbH in Lingen.
Das ehemalige Familienunternehmen ist seit April 2010 im Industriegebiet Nordwest beheimatet und hat anlässlich des Bezuges der neuen Büro- und Gewerbeflächen die Mitglieder des MEMA-Netzwerkes zu einer Betriebsbesichtigung eingeladen.
Auf gut 4.000 qm Gewerbefläche und einer Hallennutzungsfläche von 800 qm findet sich der Spezialist für Reparaturen, Instandsetzung und Wartung von Armaturen in der neuen Fertigungsstätte wieder.
Büro- und Sozialräume ergänzen den Neubau, der in seiner modularen Bauweise bis auf die doppelte Fläche ausgebaut werden kann. Das Lingener Traditionsunternehmen mit seiner mehr als 110-Jährigen Erfahrung beschäftigt derzeit 14 Arbeitnehmer, davon zwei Auszubildende.
Jürgen Vogler von der Emsland GmbH begrüßte an diesem Abend die anwesenden MEMA-Mitglieder recht herzlich und zeigte sich ebenfalls gespannt auf den folgenden Exkurs der neuen Betriebsstätte durch Stefan Hansen (Technischer Leiter) und Markus Heppner (Teamleiter).
Stefan Hanssen nahm den "Ball" auf und skizzierte in seinen einführenden Worten, dass der Neubau auf dem jetzigen Niveau für das Unternehmen aus eigener Kraft wohl kaum zu bewältigen gewesen wäre. Die Möglichkeit, die Firma Hessler "auf einen neuen Pfad zu führen" sei der Investionsbereitschaft der iHp GmbH und deren Gesellschafter sowie der persönlichen Entscheidung des letzten Firmeninhabers und Namensgebers, Dieter Hessler, zu verdanken.
Sämtliche Arbeitsplätze mit hochqualifizierten Fachkräften und das über Jahrzehnte erarbeitete Know How wurden dabei im Januar 2009 als Hessler Armaturen GmbH in den Bereich Maintenance/Instandhaltung der iHp Gruppe integriert.
Der Rundgang führte die Teilnehmer zunächst auf das Betriebsgelände und um im Anschluss Betriebsstätte herum, um die Vorzüge der modularen Bauweise und die integrierten und notwendigen Umweltstandards zu erörteren. Das gesamte Gebäude ist gemäß den neuesten ENEV2009-Richtlinien durch die Unternehmen GM-Stahlbau GmbH und Bauunternehmung August Mainka GmbH & Co. errichtet worden.
Der zweite Teil der Betriebsbesichtigung führte die Teilnehmer durch die Betriebsstätte, entlang der einzelen Arbeitsbereiche. Stefan Hansen und Markus Heppner skizzierten das umfangreiche Leistungssprektrum, welches im Wesentlichen sämtliche Armaturen und Medien der chemischen und petrochemischen Industrie umfasst. Dabei wurde schnell deutlich, dass mit der Reparatur, Instandsetzung und Wartung von Armaturen eine vielversprechende Nische besetzt wurde. Eine fachmännische durchgeführte Aufarbeitung der Armaturen samt Funktions- und DIchtigkeitsprüfung sichert dem Kunden eine neuwertige und einbaufertige Armatur zu einem im Verhältnis zu einer etwaigen Neuanschaffung vorteilhaften Preis. Hessler setzt derzeit Armaturen instand, die zum Teil über 40 Jahre alt sind.
Stefan Hansen und Markus Heppner sehen das Unternehmen gut aufgestellt und für die zukünftigen Aufgaben am Markt gerüstet.
Nach dem Dank aller Anwesenden stellten sie sich in gemütlicher Runde bei kleiner Stärkung den Fragen und Anregungen der Teilnehmer.

Begrüßung der MEMA-Mitglieder durch J.Vogler (3.v.rechts)
Stefan Hansen (1.v.links) und Markus Heppner (2.v.links)

Stefan Hansen erörtert die modulare Bauweise der Betriebs-
stätte und skizziert die Vorgehensweise der Instandsetzung
ausliegender Armaturen.

